Chronik

Es war einmal... Arminia! - Die Geschichte bis 1939



 

Schon immer war die katholische Jugend sportbegeistert. Vor dem ersten Weltkrieg bestand in der katholischen Jünglingssolidarität eine starke Turnabteilung, aus deren Reihen sich die ersten Fußballspieler heraus kristalisierten, die mit ihren Torstangen auf der Wiese hinter dem Volkspark die ersten Fußballspiele austrugen.

1919: Nachdem Hochw. Prälat Karl Mostert die sporttreibende kath. Jugend im eigenständigen Deutsche-Jugend-Kraftverband zusammengeschlossen hatte, waren auch die Jünglinge unserer Pfarrei dabei und mischten unter dem Namen "Viktoria-Sodingen" kräftig mit. Bis 1924 die Fußballabteilung "Vikt. Sodingen" sich widriger Umstände halber auflöste.

1926: Nur zwei Jahre ruhte der Sportbetrieb in der Jünglingssolidarität und gerade die jüngsten Mitglieder verlangten sportliche Betätigung. Unter dem damaligen Präses Hochw. H. Vikar Sasse wurde im "Feiertagsschen Saale" (heute die Gaststätte Alt-Sodingen) der Turnbetrieb wieder aufgenommen.

 

Die erste Turnriege 1926

Im Sommer zog man zum Volkspark, spielte Schlagball und übte sich in der Leichtathletik. Im Herbst des gleichen Jahres wurde die Sportabteilung unter dem Namen "Arminia-Börnig-Sodingen" aus der Taufe gehoben und sich dem Deutschen-Jugendkraft-Verband angeschlossen.

1927: Da fast keiner mehr Schlagball spielte, versuchte man es mit einer Handballmannschaft.

 

Handballmannschaft 1927

 

1928: Nachdem das Jugendheim (heute Urbanus-Haus) eingeweiht war, bekamen auch wir einen großen Zulauf. Unter ihnen ein Mann, Felix Buchner, der nicht nur ein großer Turner und Sportsmann war. Er übernahm auch den Posten das Abteilungsleiters der "DJK Arminia", den er 28 Jahre verwaltete. Unter Felix Buchner wurde 1928 die Fußballabteilung ins Leben gerufen.

 

Die erste Fußballmannschaft, die am 2. Pfingsttag 1928 das erste Spiel austrug

 

Die Fußballabteilung nahm einen einmaligen Aufschwung, sodass wir 1930 einen eigenen Sportplatz in freiwilliger Arbeitszeit von den Mitgliedern an der Kirchstr. erbauen konnten.

 

Arbeitslose aktive Mitglieder der Arminia 1930 bei der Fertigstellung des eigenen Sportplatzes an der Kirchstraße. Nach dem Krieg wurde er zweckentfremdet als Gartenland unfunktioniert und hat seiner Bestimmung seitdem nie mehr gedient.

 

1930 bestand die Arminia, neben der Turnabteilung, die immer beibehalten wurde, aus einer I. und II. Mannschaft, aus zwei Jugendmannschaften und zwei Schülermannschaften. Zudem gab es eine Handballmannschaft, die von den Kolpingsbrüdern gestellt wurde.

Die erste Jugend im Bild, am Tage der Platzeinweihung

 

 

Die erste Mannschaft im Jahre 1931 im Freundschaftsspiel gegen VfB Börnig, das Arminia 3:1 gewann:

 

Skbera, Gorny, Merkel, Lüken, Marosek, Kirstein, Verk, Schnettelker, Riemeier, Kleinschmidt, Peters, Geschäftsführer Theo Kätting

 

Das war "Arminia", eine stolze Sportabteilung. Hinzu kam noch eine Schwimmabteilung mit einer Wasserballmannschaft, bevor die Machthaber kamen, die kath. Jugendverbände (Jünglingssolidarität DJK Verband) auflösten und unser Hab und Gut enteigneten.



Es war einmal... Arminia! - Die Geschichte bis 1959

 

1946: Wir durften unsere "Arminia" wieder aufmachen. Es waren aber schlechte Zeiten, wo die meisten noch am Hungertuch nagten, trotzdem kamen die Jungen und wollten Fußball spielen. Wer spielen wollte, musste wenigstens eine schwarze Hose haben. Nach Fußballschuhen wurde nicht gefragt und ein Sportplatz stand uns auch nicht zur Verfügung. Aus dem Platz am Volkspark wurde ein Acker und eine Wiese gemacht. Noch heute müssen wir unserem Nachbarn, VfB Börnig, dankbar sein, dass wir auf ihrem Platz spielen durften.

 

"Arminia" zum ersten Male wieder in einer Vereinskluft auf dem Börniger Sportplatz im Meisterschaftsjahr 1947/48

 

1948 wurde der Sportplatz am Volkspark wieder hergestellt und "Arminia" hatte wieder einen Heimplatz. Dieses machte sich gleich bezahlt! Die I. Mannschaft wurde Gruppenmeister und nahm an den Endspielen der Rhein-Weser-Meisterschaft teil.



 

1951: 25-jähriges Bestehen der "Arminia"! Eine Woche langes Turnier für Stammmannschaften auf dem SVS-Platz an der Mont-Cenis-Str. Eine Woche Jugendturnier. Große Veranstaltung im Jugendheim mit Jubilarehrung.

 

Nach dem Abstieg 1958 war mit unseren Stammmannschaften nicht viel los. Dafür ließ unsere Schüler- und Jugendabteilung unter Jugendwart H. Bednarek von sich aufhorchen. So konnte die Schülermannschaft 1962 die Dekanats-Meisterschaft erringen, die Jugend 1966 den Karl-Mostert-Pokal auf Verbandsebene erkämpfen. Die Handballabteilung unter der Führung von B. Post holte sich die Stadt- und Kreismeisterschaft.




Es war einmal... Arminia! - Die Geschichte bis 1979

 

1967: Nachdem der Bundesverband der DJK (Sitz Altenberg) und die DJK-Spielgemeinschaft sich endlich einig wurde, wurde aus der Sportabteilung der kath. Stemmvereine ein selbständiger kath. Sportverein mit eigenen Sitzungen und eigener Verantwortung, und dem Westdeutschen Fußballverband überwiesen. Eingegliedert wurden wir in die unterste Klasse, der II. Kreisklasse, und schwere Jahre standen uns bevor. Nach sechs Jahren hatten wir es endlich geschafft, wurden Gruppenmeister und stiegen zur I. Kreisklasse auf.

Die Mannschaft der Stunde:



 

Arminia ist Meister - stehend (v.l.n.r.): 2. Vors. Kirstein, Kröner, Luchtenfeld, Cyslarczyk, Ilmer, v. Domaros, Skrypczak, Wallbaum, Tomczak, Podstuwka, v. Borzestowski; kniend (v.l.n.r.): Konopczynski, Krollmann, Detert, Breitfelder

 

In der I. Kreisklasse, im Meisterschaftsjahr 1974/75, konnte sich die Mannschaft nicht halten und musste den Weg zurück in die II. Kreisklasse antreten.





stehend (v.l.n.r.): Trainer Ilmer, Podstuwka, Skrypczak, Wallbaum, Ilmer A., Konopczynski, Luchtenfeld, Kröner; kniend (v.l.n.r.): Cyslarczyk, Tomczak, v. Domaros, Breitfelder, Krollmann, v. Borzestowski (fehlend: Detert)

 

In der II. Kreisklasse, im Meisterschaftsjahr 1975/76, erkämpfte sich die Mannschaft zum zweiten Mal den Aufstieg in die I. Kreisklasse. Sie konnte sich im folgenden Jahr 1976/77 wiederum nicht bewähren und stieg zum zweiten Male ab.



Im Kampf um den Gruppensieg 1974



 

"Der Vorsprung von drei Punkten ist zwar zusammengeschrumpft, aber die DJK Arminia Sodingen kann im Falle eines Sieges beim FC Herne noch ein Entscheidungsspiel gegen SG Dingen erzwingen. Ein Remis aber würde bedeuten, dass die Sodinger für ein weiteres Jahr in der 2. Kreisklasse spielen müssten. Hier präsentiert sich das DJK-Team, das unbedingt Meister werden und in die 1. Kreisklasse aufsteigen will." (Foto: Pecek)  [Zeitung]

 

1976: Das 50-jährige Jubiläum der "Arminia"! Auf dem Börniger Sportplatz wurde ein großes Turnier aufgezogen, an dem alle Herner Sportvereine, von der Bezirksklasse bis zur II. Kreisklasse, teilnahmen. Vierzehn Tage herrliches Sommerwetter, guter Sport, ein voller Erfolg für die Werbung des Fußballsportes. Zur Jubiläumsfeier im großen Saal des Urbanus-Hauses folgender Zeitungsbericht:

 

 

"Die große Schar der Jubilare stellte sich anlässlich des 50-jährigen Bestehens der DJK Arminia Sodingen unserem Fotografen. Vorsitzender Heinz Bosbach (2. von rechts), der selbst zu den "Silberjubilaren" gehörte, und Pfarrer Pennig (6. von rechts), der die Ehrung vornahm, durften auf dem Jubiläumsball erfahren, dass die DJK eine echte Familie ist." (Bild: Grommes) [Zeitung]

 

50 Jahre DJK Arminia Sodingen

Höhepunkt ist Jubiläumsball

Ehrung der Mitglieder im Mittelpunkt - Viele Vereinsvertreter

Was im Sommer mit einem gutbesetzten Turnier angefangen hat, fand jetzt mit einem großen Jubiläumsball seinen Höhepunkt: Die 50-Jahr-Feier der DJK Arminia Sodingen. Gut 300 Gäste im vollbesetzten Urbanus-Haus an der Widumer Straße gaben Ausdruck für die Zusammengehörigkeit innerhalb der DJK Arminia.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Heinz Bosbach, der die Mitglieder und zahlreichen Vereinsmitgliedern willkommen hieß, hielt Pfarrer Pennig die Festansprache.

Pfarrer Pennig ging in seiner Rede bewusst nicht auf die Chronik des Vereins ein. Er befasste sich mit dem modernen Sport in der heutigen Gesellschaft. Dabei war die "Palette" weit gestreut. Sie führte vom "kleinen Übel", dem Foulspiel auf dem Fußballfeld, bis zum "großen Geld" im Profi-Fußball.

Fritz Daubitz, der Vorsitzende des Sportausschusses, überbrachte die Glückwünsche (und ein Geldgeschenk) im Namen von Rat und Verwaltung. In seinen Ausführungen brachte er zum Ausdruck, daß gerade für den Herner Osten eine Bezirks-Sportanlage dringend notwendig sei. Nachdem im kulturellen Bereich sehr viel getan worden sei, mußte nun der Sport im Vordergrund stehen. Dabei ließ Daubitz nicht unerwähnt, daß aufgrund der finanziellen Situation bisher nur "der Wunsch der Vater des Gedankens" sein kann.

Kreisvorsitzender Erich Eusterhues lobte die gesunde Vereinsarbeit der DJK und überbrachte dem Jubilar die DFB-Ehrenplakette, die Ehrenurkunde des WFLV sowie für den Fußballkreis zwei Bälle. Neben Eusterhues repräsentierten noch Kreis-Spruchkammer-Vorsitzender Gustav Albrecht (BW Börnig) und Kreis-SR-Obmann Kölling den Kreis.

Für den Stadtsportbund überreichten der Vorsitzende Lothar Sommer und Jugendwartin Elfriede Panhorst einen Ehrenteller. Für den DJK-Kreisverband übermittelte der Vorsitzende Kurt Jender die Glückwünsche.

Vereinsvertreter

Nachdem die Vereinsvertreter des SV Sodingen, des BV Kray, von RS Holthausen, VfB Börnig, BW Börnig, SC Constantin, DJK-Sportfreunde 19 und der KAB St. Peter und Paul zu Wort gekommen waren, nahm Pfarrer Pennig die Jubilarehrung vor. Neben Aloys Kirstein, Bernhard Lubbers und Hubert Heermann (verhindert), die in Gold ausgezeichnet wurden, erhielten 3 verdiente Mitglieder (wir berichteten bereits am Samstag) eine Auszeichnung. [Zeitung]



 

1977 beim Karl-Mostert-Turnier auf Kreisebene: Auf dem Germanen-Sportplatz war "Arminia" zum ersten Male erfolgreich und gewann das Turnier.



  Es war einmal... Arminia! - Die Geschichte bis 2005

1978: Für die kommende Meisterschaft 1978/79 hat sich die "Arminia" besonders gut vorbereitet

Hier die Mannschaft beim Turnier von SVS Sodingen:



Spitzenreiter nach Schübbes Platzverweis von der Rolle

Arminia Sodingen entthront Börnig durch drei Kopfballtreffer

(-ring). Beim neuen Spitzenreiter der Kreislig B (1) fiel am Samstagabend die Weihnachtsfeier besonders gut aus, hatte man doch einige Stunden vorher vor etwa dreihundert Zuschauern den bisherigen Spitzenreiter Blau-Weiß Börnig nach spannendem Kampf 3:2 besiegen und entthronen können.

Schiedsrichter Schürmann aus Wanne-Eickel hatte es nicht einfach, diese vor allem nach der Pause hektische Partie unter Kontrolle zu behalten und scheute sich schließlich auch nicht, den Börniger Schübbe, der von Domarus nach einem Foul ins Gesicht spuckte, und den Sodinger Kühner nach einem Foul an Jäger in der letzten Viertelstunde vorzeitig in die Kabinen zu schicken. Zu diesem Zeitpunkt stand es 2:1 für die Blau-Weißen vom Voßnacken, die bereits die bereits in der 4. Minute nach einem Freistoß durch einen Kopfball des völlig freistehendem Fritz Huth den ersten Gegentreffer kassierten.

Da nutzte auch bis zur Pause alle optische Überlegenheit der Börniger nicht viel, zumal die Arminen mit Sowinski einen zuverlässigen Libero auf dem Feld hatten, der vor allem bei den zahlreichen hohen Flanken der Börniger durch kluge Kopfballabwehr glänzte. Ganz anders sein Gegenüber Willi Köhler: Seine Unsicherheit steckte die ganz Börniger Abwehr mit ihrem guten Vorstopper Rimbach an. Das kostete schließlich auch den greifbaren Sieg, nachdem Bodo Schürgels nach 65 Minuten für Börnig ausgeglichen und in der 73. Minute nach einem alleingang sogar die Börniger Führung erzielt hatte.

Das Rennen schien gelaufen, doch Schübbes Platzverweis brachte Börnig völlig aus dem Konzept. In der 88. Minute schaffte von Domarus nach Zuspiel von Sowinski nicht nur den Ausgleich als er über Torwart Pfeilschmidt hinweg einköpfte, Arminia gewann auch noch in der 90. Spielminute, als Abwehrspieler Werner völlig ungedeckt per Kopfball auf 3:2 erhöhen konnte.

Arm. Sodingen: Pflips, Kühner, Werner, Sowinski, Detert, Knust (68. Simanek), Cieslarczyk, Huth, von Domarus, Schlüter, Konopczynski.

BW Börnig: Pfeilschmidt, Ortmann, Lewejchann, Rimbach, Köhler, Schlegel, Hartmann, Kleinhubbert (48. R. Rehn), Jäger, Schübbe, Schürgels.

BRENZLIGE SITUATION im Sodinger Strafraum, als der Ball nach einem Eckstoß von Schübbe in der Matsche liegenblieb, und Torwart Pflips sowie Abwehrspieler Detert sich gegenseitig beim Klären behinderten.

Das Bild (Anm.: Oben) zeigt von links Cieslarczyk, Pflips, Detert, Huth, den Börniger Schlegel, der Sekundenbruchteile zu spät kam, Werner und Kühner, der kurz vor Schluß rot sah. [Zeitung]

 

 

Zur Zeit ist die "Arminia" ein Verein von 145 Mitgliedern. Geführt wird er vom Vorsitzenden B. Bigge. Die Stammmannschaften werden von E. Gehrmann trainiert, den Fußballausschuss bilden die Mitglieder A. Bärmann, K. Brenck und E. Gawlik. Die Jugend- und Schülerabteilung wird von Jugendleiter G. Breitfelder und H. Detert betreut. Die A-Jugend spielt in der Kreisleistungsklasse und die B-Jugend in der Kreisliga. Die drei Schülermannschaften werden auch von den zwei Jugend- und Schülerwarten und einigen Spielern der Stammmannschaften betreut.

 

9. Juni 1979:

Kreisliga B (1)

Arminia kann Meister werden

Die letzte Niederlage des Spitzenreiters Arminia Sodingen am vergangenen Wochenende hat noch etwas Spannung in die Schlußphase der Meisterschaft gebracht. Sollte die Arminia ihre beiden noch ausstehenden Begegnungen verlieren, dann könnte der SVS vielleicht doch noch den Titel gewinnen, lautet die kühne Rechnung einiger Superoptimisten (und Superpessimisten) in Sodingen. Doch die Arminia kann morgen einen dicken Strich durch diese Rechnung machen: Nur einen Punkt benötigen die Gehrmann-Schützlinge zum Gewinn der Meisterschaft und diesen Punkt sollte sich der Spitzenreiter bei der SG Castrop holen.



Arminia Sodingen:

Herbstfest gibt neuen Aufschwung

(J.H.) Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte veranstaltete Arminia Sodingen ein Herbstfest am Buß- und Bettag auf eigenem Platz unter dem Sodinger Volksturm. Trotz des schlechten Wetters kamen rund zweihundert Zuschauer - eine sehr erfreuliche Kulisse. Durch die Feiertagsregelung konnte das erste Spiel erst um 13h angepfiffen werden. Dafür ging die Erbsensuppe weg wie warme Semmeln. Und andere, härtere "Wärmer" natürlich.

Im ersten Spiel unterlagen die Alten Herren der Arminia denen des VfL Bochum mit 1:2, das 1:0 erzielte Heiner Post. Anschließend unterlag die 1. Mannschaft einer Auswahl von Eintracht Recklinghausen uns SV Union Wacker Recklinghausen mit dem gleichen Ergebnis, das 1:1 erzielte Jörg Pokriefke. Schließlich konnte der Arminia-Vorstand ein Alt-Internationale-Team der Arminen mit 6:4 besiegen.

Neben der Ehrung des 2. Vorsitzenden Joachim Kühner für seine 20jährige aktive Vereinsarbeit und wegen seines Ausscheidens aus der 1. Mannschaft, er kickt künftig im Alte-Herren-Team, wurden drei AH-Spieler verabschiedet: Horst Detert, Gerd Sowinsky und Alfred Luchtenfeld.

Das "Herbstfest" schaffte die finanzielle Grundlage für ein Weihnachtsfest am 11. Dezember im Urbanushaus, das erstmals von allen Abteilungen und Mannschaften des Vereins gemeinsam gestaltet werden wird. Ab 20 Uhr spielt die Kapelle The Old-Timer, davor haben die Kinder das Sagen. Eine große Tombolla konnte zusammengestellt werden.

Der Verein Arminia Sodingen wurde 1926 gegründet und trat der Deutschen Jugendkraft bei. Er verfügte über die Abteilungen Fußball, Schwimmen, Leichtathletik, Handball und Tischtennis. Als die Arminen im Jahre 1968 dem DFB beitraten, wurde aus der DJK ein reiner Fußballklub.

Zur Zeit spielen 5 Jugend- und 3 Seniorenmannschaften. Die 1. Mannschaft spielt, als typische Fahrstuhlmannschaft, zur Zeit in der 2. Kreisklasse. Schon dreimal gelang der Aufstieg in die 1. Kreisklasse, aber dreimal mußte auch der Abstieg hingenommen werden.

Die 2. Mannschaft spielt in der 3. Kreisklasse. Und hier die Jugendmannschaften, die jedes Jahr unter unfreiwilliger Auszehrung leiden, da erfolgreiche Vereine aus der Nachbarschaft, wie der SV Sodingen, die besten Spieler abwerben. Aber das passiert auch klassenhöheren Klubs.

Die A-Jugend gehört der 2. Kreisleistungsklasse an, die B-Jugend der 3., die C-Jugend der 2., die D-Jugend der 2. und die E-Jugend, seit Jahren das Aushängeschild des Vereins, der 1. Kreisleistungsklasse und damit der höchsten Klasse auf Kreisebene.

Arminia Sodingen hat zur Zeit rund zweihundert Mitglieder. Die Platzanlage unterm Sodinger Volksturm befindet sich jetzt im Herbst wieder im erbärmlichen Zustand, auch eine Umzäunung fehlt, sodaß keine Turniere abgehalten werden können. Eine kleine finanzielle Aufbesserung verspricht sich der Verein von der jetzt begonnenen Bandenwerbung, zumal das Gelände eine beliebtes Freizeit- und Jogginggebiet ist.

Das Vereinslokal ist der "Bürgerkrug", an der Kirchstraße, an jedem Donnerstag ist Clubabend und Treff jeden Sonntag nach dem Heim- oder Auswärtsspiel.

Das zahlreiche langjährige Mitglieder so aktiv sind, trägt wesentlich dazu bei, daß auch ein so kleiner Verein wie Arminia Sodingen im Schatten der Großen existieren kann. [Zeitung]

 


Nach dreimaligem Auf- und Abstieg ist es bis jetzt noch nicht geglückt das Ziel der A-Liga zu erreichen. Im Gegenteil, das Jahr 1981 war eines der schlechtesten Jahre. Nach einigen Misserfolgen der 1. Mannschaft verließ uns der Trainer. Der 1. Vorsitzende legte sein Amt nieder, der 2. Vorsitzende musste übernehmen, tat es aber nur bis zur nächsten Generalversammlung. Einen neuen Vorsitzenden zu finden war schwer, keiner wollte das Amt übernehmen. Doch in der Generalversammlung 1982 stellte sich ein junger Mann, der nicht mehr bei uns Fußball spielte, zur Wahl und wurde auch gewählt. Gerald Breitfelder, der als Schüler Jugend- und Stammspieler der 1. Mannschaft war, ein echter Armine, mit seinen 30 Jahren der jüngste Vorsitzende in unserem Verein, vielleicht auch vom ganzen Kreis Herne. Ein neuer Anfang wurde mit Breitfelder gemacht. Er verpflichtete einen jungen Trainer, der eine ganz junge Mannschaft auf die Beine brachte. Auch in der 2. Mannschaft spielten fast alles junge Leute. Die Jugendabteilung konnte sich sehen lassen. Altherrenabteilung stand wie eh und je. Veranstaltungen, die im letzten Jahr stattfanden, wie Herbstfest oder Weihnachtsfeier, fanden bei den Mitgliedern und engsten Freunden größte Anerkennung.

 

 

Die "Geschichte" Arminias bis hierhin wurde 1983 von dem heute bereits verstorbenem Alios Kirstein zusammengetragen.

Die "Geschichte" ist daher auch auf dem Stand von 1983 und ist aus der Sicht diesem besagten Jahres zu betrachten.


1984 wurde Bernhard Post 1. Vorsitzende, der nach einem Jahr das Amt dem damaligen 2. Vorsitzenden Wolfgang Paetschke übergab, der bis heute im Jahre 2005 noch immer das Amt ausübt.

Unter seiner Führung gelang der Arminia am Ende der Saison 2002 / 2003 mit einer sehr jungen Mannschaft und nach einer der Aufstieg in die Kreisliga B. Mit dieser jungen Truppe möchte man auch in einem der kommenden Spielzeiten in die Kreisliga A aufsteigen... Momentan, Mitte der Saison 2004 / 2005, befindet sich die Mannschaft im obersten Drittel der Tabelle.....

 

 

Vorsitzende des Vereins waren bis heute:

1926 bei der Gründung Lehrer Weitmann, dann Felix Buchner, Paul Kowalk, wieder Felix Buchner, Franz Klümper, Heinz Post, Heinz Bosbach, Heinz Happe, Bernhard Bigge, E. Gawlik, J. Lubbers, Gerald Breitfelder, Bernhard Post, Wolfgang Paetschke